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Häufige Fragen
Alles, was Kunden uns vor, während und nach einem Projekt fragen – an einer Stelle und ohne Marketingsprache.
Kurz beantwortet
Eine Website kostet bei Nexcore Software ab 3.900 € und ist in 3 bis 5 Wochen fertig. Eine App für iOS und Android beginnt bei 18.000 € und dauert 10 bis 14 Wochen. Der Quellcode geht bei Abnahme vollständig in das Eigentum des Auftraggebers über – es gibt keine Lizenzbindung und keinen Wartungszwang.
Zusammenarbeit
Arbeiten Sie auch mit Unternehmen außerhalb Ihrer Region?
Ja. Wir arbeiten deutschlandweit sowie in Österreich und der Schweiz. Der überwiegende Teil der Zusammenarbeit läuft ohnehin über Videokonferenzen und eine gemeinsame Projektumgebung. Zum Auftakt und zur Abnahme kommen wir auf Wunsch persönlich vorbei.
Wie läuft die Abrechnung ab?
Bei Festpreisprojekten in drei Raten: 30 Prozent bei Auftragserteilung, 40 Prozent bei Erreichen des mittleren Meilensteins, 30 Prozent nach Abnahme. Zahlungsziel sind 14 Tage. Wartungsverträge werden monatlich im Voraus abgerechnet.
Was passiert, wenn das Projekt teurer wird als geplant?
Dann tragen wir die Mehrkosten. Ein Festpreis, der sich im Nachhinein ändert, ist kein Festpreis. Nur wenn Sie selbst den Umfang erweitern, kalkulieren wir einen Nachtrag – schriftlich und vor der Umsetzung.
In welchen Sprachen arbeiten Sie?
Projektsprache ist Deutsch. Dokumentation, Schulung und Verträge sind auf Deutsch. Auf Wunsch arbeiten wir auch auf Englisch oder Türkisch – im Code bleiben Kommentare und Variablennamen aber englisch, damit jeder Entwickler weiterarbeiten kann.
Wie groß ist Ihr Team?
Wir sind bewusst ein kleines, festes Team. Das bedeutet: Der Mensch, mit dem Sie im Erstgespräch sprechen, ist auch der Mensch, der Ihr Projekt begleitet. Für Spitzenlasten arbeiten wir mit festen Partnern zusammen, die wir Ihnen vorab namentlich nennen – nie mit anonymen Subunternehmern.
Übernehmen Sie auch bestehende Projekte von anderen Agenturen?
Ja, das ist einer unserer häufigsten Fälle. Wir beginnen mit einer Bestandsaufnahme des Codes: Was ist brauchbar, was ist Risiko, was kostet die Übernahme. Diese Analyse bekommen Sie schriftlich, bevor Sie sich entscheiden.
Bieten Sie auch reine Beratung ohne Umsetzung an?
Ja. Der Prozess-Workshop für 1.800 € und die KI‑Potenzialanalyse für 2.400 € sind eigenständige Leistungen. Das Ergebnisdokument gehört Ihnen – auch wenn Sie danach mit einem anderen Dienstleister weiterarbeiten.
Was kostet ein Erstgespräch?
Nichts. Das Erstgespräch dauert 30 bis 45 Minuten und ist kostenfrei und unverbindlich. Sie bekommen danach eine schriftliche Einschätzung zu Machbarkeit und Größenordnung – ohne dass Sie sich zu etwas verpflichten.
Webentwicklung
Zur LeistungsseiteWas kostet eine professionelle Website in Deutschland?
Eine individuell entwickelte Unternehmenswebsite kostet in Deutschland zwischen 3.900 € und 15.000 €, abhängig vom Umfang. Bei Nexcore Software beginnt eine Website mit bis zu acht Unterseiten bei 3.900 € zzgl. USt. zum Festpreis. Individuelle Webanwendungen mit Benutzerkonten und Fachlogik starten bei 12.000 €. Der Preis ist verbindlich und enthält Konzept, Design, Programmierung, Tests und die Einweisung Ihres Teams.
Wie lange dauert die Entwicklung einer Website?
Eine Unternehmenswebsite ist in 3 bis 5 Wochen fertig, eine individuelle Webanwendung in 8 bis 14 Wochen. Die Dauer hängt vor allem davon ab, wie schnell Inhalte und Freigaben aus Ihrem Haus kommen. Sie erhalten zu Projektbeginn einen verbindlichen Terminplan mit festen Meilensteinen.
Warum Next.js statt WordPress?
WordPress ist gut, solange eine Seite nur Inhalte anzeigt. Sobald eigene Fachlogik, Benutzerkonten oder hohe Geschwindigkeit gefragt sind, wird es teuer: Jedes Plugin bringt Sicherheitsrisiken und Ladezeit mit. Next.js liefert fertige Seiten vom Server aus, erreicht dadurch deutlich bessere Core Web Vitals und lässt sich ohne Plugin-Abhängigkeiten erweitern. Für rein redaktionelle Seiten ohne Sonderlogik empfehlen wir WordPress aber weiterhin offen – das sagen wir Ihnen im Erstgespräch.
Ist die Website DSGVO-konform?
Ja. Wir hosten in deutschen Rechenzentren, schließen einen Auftragsverarbeitungsvertrag nach Art. 28 DSGVO ab und verzichten auf US‑Dienste wie Google Fonts oder Google reCAPTCHA im Auslieferungspfad. Für die Reichweitenmessung setzen wir Plausible oder Matomo ein, beides ohne Cookies und ohne Einwilligungspflicht.
Kann ich die Inhalte selbst pflegen?
Ja. Jedes Projekt enthält ein Redaktionssystem, in dem Sie Texte, Bilder und Blogbeiträge ohne technische Kenntnisse bearbeiten. Sie erhalten eine Einweisung und eine schriftliche Anleitung auf Deutsch.
Was passiert nach dem Launch?
Sie erhalten 12 Monate Gewährleistung auf alle programmierten Funktionen. Optional übernehmen wir den Betrieb: Updates, Sicherheitsaktualisierungen, Monitoring und Backups ab 149 € im Monat. Sie sind zu nichts verpflichtet – der Quellcode gehört Ihnen und liegt in Ihrem eigenen Git-Repository.
Mobile Apps
Zur LeistungsseiteWas kostet eine App-Entwicklung in Deutschland?
Eine App für iOS und Android kostet in Deutschland typischerweise zwischen 18.000 € und 80.000 €. Bei Nexcore Software startet eine erste marktfähige Version (MVP) mit bis zu zehn Screens bei 18.000 € zum Festpreis. Eine Geschäftsanwendung mit Offline-Modus, Zahlungsfunktion und ERP‑Anbindung liegt ab 34.000 €. Eine Progressive Web App als günstigere Alternative beginnt bei 9.500 €.
Native App oder React Native – was ist besser?
Für über 90 Prozent der Geschäftsanwendungen ist React Native die richtige Wahl: gleiche Bedienqualität, halbe Kosten, ein Team statt zwei. Rein native Entwicklung mit Swift und Kotlin lohnt sich bei grafikintensiven Spielen, sehr aufwändigen Kameraeffekten oder tiefen Systemintegrationen wie eigenen Tastaturen. Wir bewerten das für Ihren konkreten Fall im Erstgespräch und sagen Ihnen auch, wenn React Native die falsche Wahl wäre.
Wie lange dauert es, bis die App im App Store ist?
Nach Fertigstellung dauert die Prüfung bei Apple in der Regel 24 bis 48 Stunden, bei Google meist weniger als 24 Stunden. Rechnen Sie ab Projektstart mit 10 bis 14 Wochen bis zur ersten Version im Store. Wir übernehmen die Einreichung und die gesamte Kommunikation mit den Review-Teams.
Wem gehört die App am Ende?
Ihnen. Sie erhalten die vollständigen Rechte am Quellcode sowie die Entwickler-Konten auf Ihren Namen. Es gibt keine Lizenzbindung an uns und keinen Zwang zu einem Wartungsvertrag. Wir liefern den Code in Ihr eigenes Git-Repository.
Brauche ich wirklich eine App oder reicht eine Website?
Eine App lohnt sich, wenn Sie Push-Nachrichten, Offline-Nutzung, Kamera, Bluetooth oder biometrische Anmeldung brauchen, oder wenn Nutzer die Anwendung mehrmals pro Woche öffnen. Geht es dagegen um gelegentliche Nutzung oder reine Informationsvermittlung, ist eine gut gebaute Website fast immer die wirtschaftlichere Wahl. Wir sagen Ihnen das ehrlich, auch wenn es das kleinere Projekt bedeutet.
Individualsoftware
Zur LeistungsseiteWann lohnt sich Individualsoftware gegenüber Standardsoftware?
Individualsoftware lohnt sich, wenn Ihr Prozess ein Wettbewerbsvorteil ist, wenn Standardsoftware teure Anpassungen oder Zusatzmodule erfordert, oder wenn wiederkehrende manuelle Arbeit mehr als etwa fünf Stunden pro Woche bindet. Für Buchhaltung, Lohnabrechnung und klassisches CRM ist Standardsoftware dagegen fast immer günstiger – das sagen wir Ihnen auch dann, wenn wir dadurch kein Projekt bekommen.
Was kostet Individualsoftware?
Eine abgegrenzte Fachanwendung beginnt bei 15.000 € zum Festpreis. Davor steht ein Prozess-Workshop für 1.800 €, der bei Beauftragung vollständig angerechnet wird. Ohne diesen Workshop lässt sich kein seriöser Festpreis nennen – jede Zahl davor wäre geraten.
Was passiert mit unseren bestehenden Daten?
Wir übernehmen sie. Aus Excel, Access, einer alten Datenbank oder dem bestehenden ERP. Die Migration wird vorab an einer Kopie getestet, Sie prüfen das Ergebnis, und erst danach erfolgt die Umstellung. Ein Parallelbetrieb über mehrere Wochen ist bei kritischen Prozessen der Normalfall, kein Aufpreis.
Werden wir von Ihnen abhängig?
Nein, und das ist eine bewusste Entscheidung. Der Quellcode liegt in Ihrem eigenen Git-Repository, die Dokumentation ist auf Deutsch und vollständig, wir setzen ausschließlich verbreitete Open-Source-Technologien ein. Jeder andere Entwickler kann die Anwendung übernehmen. Wir halten Kunden durch Qualität, nicht durch Abhängigkeit.
Wie gehen Sie mit Änderungen während des Projekts um?
Der Festpreis bezieht sich auf den im Angebot beschriebenen Umfang. Änderungen daran werden als Nachtrag schriftlich kalkuliert und von Ihnen freigegeben, bevor wir sie umsetzen. Sie bekommen nie eine Rechnung über etwas, das Sie nicht vorher bestätigt haben.
E‑Commerce
Zur LeistungsseiteWas kostet ein Onlineshop?
Ein professioneller Onlineshop mit bis zu 200 Artikeln beginnt bei 8.900 € zum Festpreis. Ein Shop mit Warenwirtschaftsanbindung, B2B‑Preisen und Konfigurator liegt ab 24.000 €. Hinzu kommen laufende Kosten für Hosting (ab 49 €/Monat) und je nach System Lizenzkosten.
Shopware oder Shopify?
Shopify ist günstig im Start und stark im Marketing, stößt aber bei komplexen B2B‑Preisen, deutscher Warenwirtschaft und individuellen Konfiguratoren an Grenzen; zudem fallen Umsatzprovisionen an. Shopware 6 ist in Deutschland entwickelt, beherrscht B2B‑Logik und deutsche Rechtsanforderungen von Haus aus und läuft auf eigener Infrastruktur. Bei kleinem Standardsortiment empfehlen wir offen Shopify.
Wie wird der Shop rechtssicher?
Wir setzen die Pflichtangaben nach deutschem Recht technisch um: Grundpreise nach Preisangabenverordnung, Versandkosten vor Kaufabschluss, Widerrufsbelehrung, Button-Lösung nach § 312j BGB sowie Hinweise zu Streichpreisen nach der Omnibus-Richtlinie. Die Rechtstexte selbst beziehen Sie von einem Anbieter mit Aktualisierungsservice wie Händlerbund oder IT‑Recht Kanzlei – wir binden sie so ein, dass sie sich automatisch aktualisieren.
KI-Integration
Zur LeistungsseiteIst der Einsatz von KI DSGVO-konform möglich?
Ja, unter drei Bedingungen: Die Verarbeitung erfolgt über einen europäischen Endpunkt mit Auftragsverarbeitungsvertrag, die eingegebenen Daten werden vertraglich vom Training ausgeschlossen, und es existiert ein dokumentiertes Löschkonzept. Alternativ betreiben wir ein offenes Modell auf Ihrer eigenen Infrastruktur – dann verlassen die Daten Ihr Haus nicht.
Was kostet der laufende Betrieb einer KI‑Funktion?
Das hängt vom Volumen ab. Für eine typische Dokumentenauswertung mit rund 500 Vorgängen im Monat liegen die Modellkosten meist zwischen 30 € und 150 € monatlich. Wir bauen in jedes Projekt einen harten Kostendeckel ein, damit keine unerwarteten Rechnungen entstehen.
Was verlangt der EU AI Act von meinem Unternehmen?
Seit dem 2. Februar 2025 gilt eine KI‑Kompetenzpflicht: Mitarbeitende, die KI‑Systeme einsetzen, müssen dafür geschult sein. Seit dem 2. August 2025 gelten Transparenzpflichten für generative Systeme – Nutzer müssen erkennen können, dass sie mit einer KI interagieren. Die meisten betrieblichen Anwendungsfälle fallen in die Kategorie mit geringem Risiko. Wir liefern die Einordnung schriftlich mit.
Wartung & Betrieb
Zur LeistungsseiteBrauche ich wirklich einen Wartungsvertrag?
Sie müssen keinen bei uns abschließen – der Code gehört Ihnen, jeder Dienstleister kann ihn betreiben. Technisch notwendig ist Wartung aber in jedem Fall: In den Abhängigkeiten einer typischen Webanwendung werden jährlich mehrere sicherheitsrelevante Lücken bekannt. Ohne Updates wird die Anwendung mit der Zeit angreifbar.
Wo werden die Daten gehostet?
In deutschen Rechenzentren, standardmäßig bei Hetzner in Nürnberg oder Falkenstein, auf Wunsch bei IONOS oder AWS Frankfurt. Alle Standorte sind nach ISO 27001 zertifiziert. Sie erhalten einen Auftragsverarbeitungsvertrag nach Art. 28 DSGVO.
Wie schnell reagieren Sie bei einem Ausfall?
Im Basis-Paket innerhalb von 24 Stunden an Werktagen, im Professional-Paket innerhalb von 4 Stunden. Bei kritischen Systemen vereinbaren wir individuelle Reaktions- und Wiederherstellungszeiten inklusive Rufbereitschaft außerhalb der Geschäftszeiten. Unser Monitoring meldet Ausfälle in der Regel, bevor Sie sie bemerken.
Aus den Fachbeiträgen
Fragen, die in unseren Blogbeiträgen ausführlicher beantwortet werden.
Was kostet eine einfache App?
Eine erste marktfähige Version mit Registrierung, bis zu zehn Bildschirmen und einer Serveranbindung kostet 18.000 € bis 30.000 € und ist in 10 bis 14 Wochen fertig. Darunter wird es unseriös: Unter 15.000 € lassen sich zwei Plattformen, Tests und Store-Veröffentlichung nicht sauber abdecken.
Wann lohnt sich Individualsoftware?
Wenn der Prozess ein Wettbewerbsvorteil ist, wenn keine Standardlösung ihn ohne teure Anpassung abbildet, wenn manuelle Arbeit mehr als fünf Stunden pro Woche bindet oder wenn die Lizenzkosten einer Standardlösung bei Ihrer Nutzerzahl über die Jahre die Entwicklungskosten übersteigen.
Was ist der Unterschied zwischen SEO, AEO und GEO?
SEO zielt auf Platzierungen in klassischen Ergebnislisten. AEO (Answer Engine Optimization) zielt darauf, die direkte Antwort zu liefern – etwa in Google AI Overviews oder Featured Snippets. GEO (Generative Engine Optimization) zielt darauf, von Sprachmodellen wie ChatGPT, Claude oder Perplexity als Quelle genannt zu werden. Die technische Grundlage ist weitgehend dieselbe, die Formulierung der Inhalte unterscheidet sich.
Was sind gute Core-Web-Vitals-Werte?
Largest Contentful Paint unter 2,5 Sekunden, Interaction to Next Paint unter 200 Millisekunden, Cumulative Layout Shift unter 0,1. Diese Werte müssen für 75 Prozent der tatsächlichen Seitenaufrufe erreicht werden – nicht im Durchschnitt.
Ist meine Website vom BFSG betroffen?
Prüfen Sie drei Fragen: Verkaufen Sie online an Verbraucher? Haben Sie zehn oder mehr Beschäftigte oder über zwei Millionen Euro Jahresumsatz? Bieten Sie eine der im Gesetz genannten Dienstleistungen an, etwa Bankgeschäfte, Personenbeförderung, E‑Books oder Telekommunikation? Wenn Sie an Verbraucher verkaufen und kein Kleinstunternehmen sind, sind Sie in der Regel betroffen.
Ist WordPress unsicher?
Der WordPress-Kern ist gut gepflegt und wird schnell aktualisiert. Das Risiko liegt bei den Erweiterungen: Eine typische Installation nutzt 15 bis 30 Plugins von unterschiedlichen Entwicklern mit unterschiedlicher Sorgfalt. Über 90 Prozent der bekannten Sicherheitslücken stammen aus dieser Schicht. Mit wenigen, gut gewählten Plugins und regelmäßigen Updates ist WordPress sicher betreibbar.
Was kostet eine einfache Website mit 5 Seiten?
Bei einer Agentur mit individuellem Design liegt eine Website mit fünf Unterseiten bei 3.900 € bis 6.000 € netto. Ein Freelancer kalkuliert typischerweise 1.500 € bis 3.500 €. Mit einem Baukastensystem und eigener Arbeit kommen Sie auf 15 € bis 50 € monatlich plus Ihre eigene Zeit – rechnen Sie mit 20 bis 40 Stunden für ein ordentliches Ergebnis.
Brauche ich ein Cookie-Banner?
Nur, wenn Ihre Website Cookies oder vergleichbare Technologien einsetzt, die nicht technisch notwendig sind – etwa Analyse- oder Marketing-Werkzeuge. Eine Website ohne solche Dienste braucht kein Banner. Das ist nicht nur rechtlich sauberer, sondern erhöht auch die Nutzungsqualität messbar.
Rechnet sich KI für kleine Unternehmen?
Ja, wenn der Anwendungsfall einen messbaren manuellen Aufwand ersetzt. Die Faustregel entspricht der für Individualsoftware: Ab etwa fünf gebundenen Arbeitsstunden pro Woche wird Automatisierung wirtschaftlich. Bei weniger lohnt der Aufwand für Einführung, Qualitätssicherung und Dokumentation nicht.
Ist Google Analytics in Deutschland erlaubt?
Der Einsatz ist mit Einwilligung möglich, seit dem EU‑US Data Privacy Framework von Juli 2023 auf einer belastbareren Grundlage als zuvor. Rechtlich einfacher sind cookiefreie Alternativen wie Plausible oder ein selbst gehostetes Matomo: Sie benötigen keine Einwilligung und liefern für die meisten Fragestellungen ausreichende Daten.
Ist eine App teurer als eine Website?
Ja, in der Regel um den Faktor zwei bis vier. Eine App muss auf zwei Plattformen getestet werden, durchläuft Store-Prüfungen, braucht ein Update-Konzept für Nutzer mit alten Versionen und erfordert fast immer eine eigene Server-Schnittstelle. Jeder dieser Punkte kostet Zeit, die bei einer Website entfällt.
Ist Individualsoftware immer teurer?
In der Anschaffung ja, über fünf Jahre oft nicht. Standardsoftware verursacht laufende Lizenzkosten pro Nutzer und Monat; Individualsoftware verursacht einmalige Entwicklungskosten und laufende Wartung von 15 bis 20 Prozent jährlich. Ab etwa 40 bis 60 Nutzern kippt die Rechnung häufig zugunsten der Eigenentwicklung.
Ist Next.js schneller als WordPress?
In der Praxis fast immer, strukturell aber nicht zwangsläufig. Ein schlankes WordPress-Theme mit gutem Caching kann sehr schnell sein. Der Unterschied entsteht in der Realität: WordPress-Seiten werden fast immer mit Page-Buildern und vielen Plugins gebaut, die JavaScript und CSS mitbringen. Next.js liefert nur aus, was Sie tatsächlich verwenden.
Welche KI‑Anwendung soll ich zuerst umsetzen?
Die, bei der Sie den Aufwand heute schon messen können. In der Praxis ist das meist die Verarbeitung von Eingangsrechnungen oder Lieferscheinen: Der Prozess ist klar abgegrenzt, das Ergebnis überprüfbar, und der Zeitgewinn lässt sich in Stunden beziffern.
Was kostet die Umsetzung?
Bei einer neu gebauten Website entstehen kaum Mehrkosten, weil Barrierefreiheit von Anfang an mitgedacht wird. Bei einer bestehenden Seite kostet eine Prüfung 1.500 € bis 4.000 €, die Nachbesserung typischerweise 3.000 € bis 15.000 € – abhängig davon, wie die Seite gebaut ist. Selbst entwickelte Bedienelemente sind der teuerste Posten.
Was ist llms.txt?
Eine Datei im Wurzelverzeichnis einer Website, die deren Inhalte in Markdown für Sprachmodelle zusammenfasst – vergleichbar mit robots.txt für Crawler. Sie enthält eine Kurzbeschreibung des Anbieters sowie kommentierte Links zu den wichtigsten Seiten. Der Nutzen liegt in der Kontrolle: Ein Modell, das diese Datei liest, übernimmt Ihre Formulierungen statt eigene zu erfinden.
Warum sind die Preisunterschiede so groß?
Weil unter dem Wort „Website“ völlig verschiedene Leistungen verkauft werden. Eine Vorlage mit ausgetauschten Texten ist etwas anderes als ein individuelles Konzept mit eigener Struktur, eigenem Design, technischem SEO‑Fundament und Redaktionssystem. Fragen Sie im Angebot nach, ob eine Vorlage verwendet wird – die Antwort erklärt den Preis meistens vollständig.
Wie stark beeinflussen Core Web Vitals das Ranking?
Sie sind ein bestätigter Rankingfaktor, aber ein nachrangiger. Bei ähnlich relevanten Inhalten geben sie den Ausschlag; ein schneller Text ohne Substanz schlägt keinen langsamen mit Substanz. Der wirtschaftlich größere Effekt liegt ohnehin in der Conversion-Rate: Jede Sekunde weniger Ladezeit erhöht sie messbar.
Was passiert bei einem Verstoß?
In der Praxis folgen zunächst Abmahnungen durch Wettbewerber oder Verbände mit Kosten von etwa 200 € bis 1.500 € zuzüglich Unterlassungserklärung. Bußgelder der Aufsichtsbehörden treffen überwiegend größere Verstöße. Das Urteil des LG München I hat gezeigt, dass auch Betroffene selbst Schadenersatz verlangen können – dort waren es 100 €.
Gehen meine Daten in das Training der Anbieter ein?
Bei Geschäftskundenverträgen von OpenAI, Anthropic, Microsoft Azure und AWS ist die Nutzung von Eingabedaten für das Training vertraglich ausgeschlossen. Bei kostenlosen Privatzugängen gilt das nicht. Prüfen Sie den Vertrag, nicht die Werbeaussage – und schließen Sie einen Auftragsverarbeitungsvertrag nach Art. 28 DSGVO.
Kann ich mit Next.js selbst Inhalte pflegen?
Ja, wenn ein Redaktionssystem mitgeliefert wird – entweder ein eigenes wie auf dieser Website oder ein externes wie Sanity, Strapi oder Payload. Ohne Redaktionssystem ist jede Textänderung eine Codeänderung. Prüfen Sie im Angebot explizit, ob eines enthalten ist.
Was passiert bei Nichteinhaltung?
Zuständig ist die Marktüberwachungsstelle der Länder. Sie kann Mängelbeseitigung anordnen und im Wiederholungsfall die Dienstleistung untersagen. Bußgelder bis zu 100.000 € sind möglich. Daneben besteht das Risiko von Abmahnungen durch Wettbewerber und Verbände.
Warum zeigt Lighthouse 100, die Search Console aber Probleme?
Lighthouse misst unter Laborbedingungen auf Ihrem Rechner. Die Search Console zeigt Felddaten aus dem Chrome User Experience Report – echte Nutzer, echte Geräte, echte Verbindungen. Maßgeblich sind die Felddaten. Ein häufiger Grund für die Abweichung sind ältere Android-Geräte im Mobilfunknetz.
Was ist mit stark angepasster Standardsoftware?
Das ist meist der teuerste Weg von allen. Sie zahlen Lizenzen und Anpassungen gleichzeitig, und jedes Herstellerupdate kann Ihre Anpassungen brechen. Wenn mehr als etwa 30 Prozent der Funktionen angepasst werden müssen, ist eine Eigenentwicklung in der Regel günstiger und zukunftssicherer.
Was kostet der laufende Betrieb einer App?
Rechnen Sie jährlich mit 15 bis 25 Prozent der ursprünglichen Entwicklungskosten. Bei einer App für 30.000 € sind das 4.500 € bis 7.500 € pro Jahr. Der Grund sind nicht neue Funktionen, sondern erzwungene Anpassungen: Apple und Google ändern jährlich ihre Anforderungen, und Apps, die sie nicht erfüllen, fliegen aus dem Store.
Was kostet eine Website monatlich?
Rechnen Sie mit 60 € bis 300 € monatlich. Hosting kostet ab 49 €, eine .de-Domain etwa 1 € monatlich, ein Wartungsvertrag mit Sicherheitsupdates und Backups ab 149 €. Ohne Wartung sparen Sie diesen Posten, tragen dafür aber das Risiko von Sicherheitslücken.
Soll ich KI‑Crawler zulassen oder sperren?
Für Unternehmen, die über Antwortmaschinen gefunden werden wollen: zulassen. Wer GPTBot und PerplexityBot sperrt, kann dort nicht empfohlen werden. Sinnvoll sperren lassen sich Scraper, die keinen Verkehr zurückschicken. Bei Verlagen und Anbietern kostenpflichtiger Inhalte kann die Abwägung anders ausfallen.
Kann ich mit einer App Geld verdienen?
Bei Apps für Endverbraucher ist das schwierig: Apple und Google behalten 15 bis 30 Prozent der Umsätze aus In-App-Käufen ein, und die Sichtbarkeit im Store ist ohne Marketingbudget gering. Wirtschaftlich erfolgreich sind meist Apps, die einen bestehenden Geschäftsprozess verbessern – etwa Bestellungen vereinfachen oder Arbeitszeit sparen.
Lohnt sich Optimierung auch ohne Relaunch?
Ja. Bildoptimierung, das Entfernen ungenutzter Skripte und das Setzen fester Größen für Bilder und eingebettete Inhalte lassen sich in bestehenden Systemen umsetzen und bringen oft schon die Hälfte des möglichen Gewinns. Ein Relaunch lohnt sich, wenn das System selbst die Ursache ist.
Reicht ein Barrierefreiheits-Overlay?
Nein. Overlay-Werkzeuge, die per JavaScript nachträglich Anpassungen vornehmen, lösen strukturelle Probleme nicht und werden von Verbänden für Menschen mit Behinderungen deutlich kritisiert. In den USA gab es bereits Klagen gegen Websites, die ein Overlay einsetzten. Barrierefreiheit entsteht im HTML, nicht in einer nachgelagerten Schicht.
Lässt sich GEO messen?
Nur eingeschränkt. Es gibt keine Search Console für ChatGPT. Praktikabel sind: regelmäßige manuelle Abfragen Ihrer wichtigsten Themen in mehreren Systemen, die Auswertung von Referrer-Daten aus Perplexity und ChatGPT in Ihrer Analysesoftware sowie das Beobachten direkter Zugriffe nach Nennungen.
Lohnt sich ein Homepage-Baukasten?
Für Einzelunternehmer und sehr kleine Betriebe mit geringem Anspruch an Individualität: ja. Ab dem Moment, in dem eigene Abläufe, mehrsprachige Inhalte, Schnittstellen oder ernsthaftes SEO gefragt sind, wird der Baukasten zur Bremse – und ein späterer Umzug kostet mehr als eine gleich richtig gebaute Website.
Was kostet der Wechsel von WordPress zu Next.js?
Eine Migration kostet typischerweise 60 bis 80 Prozent eines Neubaus, weil Inhalte übernommen und alle bisherigen Adressen weitergeleitet werden müssen. Der Weiterleitungsplan ist der kritische Teil: Fehlt er, verliert die Seite ihre Rankings – ein Schaden, der die Ersparnis bei Weitem übersteigt.
Werde ich von der Agentur abhängig?
Nur, wenn Sie den Vertrag falsch schließen. Bestehen Sie auf drei Punkten: vollständige Rechteübertragung am Quellcode, Ablage in Ihrem eigenen Git-Repository und eine Dokumentation, mit der ein fremder Entwickler arbeiten kann. Wer diese drei Punkte nicht zusichert, verkauft Abhängigkeit als Leistung.
Reicht ein Datenschutzgenerator?
Als Grundlage ja, als Endergebnis nein. Generatoren erzeugen Textbausteine für Dienste, die Sie anklicken. Sie wissen aber nicht, was Ihre Website tatsächlich tut. Der häufigste Fehler: Die Erklärung nennt Dienste, die gar nicht eingesetzt werden – und verschweigt solche, die eingesetzt werden.
Was verlangt der EU AI Act von meinem Unternehmen?
Seit dem 2. Februar 2025 gilt eine KI‑Kompetenzpflicht: Mitarbeitende, die KI‑Systeme einsetzen, müssen dafür ausreichend geschult sein. Seit dem 2. August 2025 gelten Transparenzpflichten für generative Systeme – Nutzer müssen erkennen können, dass sie mit einer KI interagieren. Die meisten betrieblichen Anwendungen fallen in die Kategorie mit geringem Risiko.
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